Kaufnebenkosten in Niedersachsen

Diese Kosten kommen beim Immobilienkauf auf Sie zu
Von Markus Espelage, Espelage Immobilien – unabhängige Marktbetrachtung. Der Kauf einer Immobilie ist eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen im Leben. Neben dem eigentlichen Kaufpreis fallen jedoch zusätzliche Kosten an, die viele Käufer unterschätzen: die sogenannten Kaufnebenkosten.
Gerade in Niedersachsen sollten Sie diese genau kennen – denn sie machen schnell 10–15 % des Kaufpreises aus.
In diesem Artikel erfahren Sie transparent und verständlich, welche Nebenkosten beim Immobilienkauf in Niedersachsen entstehen und wie hoch diese aktuell sind.
Gerade in Niedersachsen sollten Sie diese genau kennen – denn sie machen schnell 10–15 % des Kaufpreises aus.
In diesem Artikel erfahren Sie transparent und verständlich, welche Nebenkosten beim Immobilienkauf in Niedersachsen entstehen und wie hoch diese aktuell sind.
Gliederung
1. Grunderwerbsteuer in Niedersachsen
Die Grunderwerbsteuer ist der größte Posten der Kaufnebenkosten. In Niedersachsen beträgt sie 5 % des Kaufpreises.
Beispiel:
Kaufpreis 400.000 €
→ Grunderwerbsteuer: 20.000 €
Die Steuer wird nach der notariellen Beurkundung vom Finanzamt festgesetzt und muss bezahlt sein, bevor Sie als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden.
2. Notarkosten und Grundbuchkosten
Der Immobilienkauf muss in Deutschland zwingend notariell beurkundet werden. Die Notar- und Grundbuchkosten betragen zusammen etwa 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises.
Diese Kosten beinhalten:
3. Maklerprovision in Niedersachsen
Seit der Gesetzesänderung 2020 wird die Maklerprovision bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.
In Niedersachsen beträgt die übliche Gesamtprovision:
7,14 % inkl. MwSt.
Das bedeutet:
Käufer zahlt: 3,57 %
Verkäufer zahlt: 3,57 %
Beispiel bei 400.000 €:
→ Käuferprovision: 14.280 €
Bei Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien können andere Regelungen gelten.
4. Finanzierungskosten
Zusätzlich können weitere Kosten entstehen:
Die Grunderwerbsteuer ist der größte Posten der Kaufnebenkosten. In Niedersachsen beträgt sie 5 % des Kaufpreises.
Beispiel:
Kaufpreis 400.000 €
→ Grunderwerbsteuer: 20.000 €
Die Steuer wird nach der notariellen Beurkundung vom Finanzamt festgesetzt und muss bezahlt sein, bevor Sie als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden.
2. Notarkosten und Grundbuchkosten
Der Immobilienkauf muss in Deutschland zwingend notariell beurkundet werden. Die Notar- und Grundbuchkosten betragen zusammen etwa 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises.
Diese Kosten beinhalten:
- Beurkundung des Kaufvertrages
- Eintragung der Auflassungsvormerkung
- Eigentumsumschreibung im Grundbuch
- Löschung alter Grundschulden
3. Maklerprovision in Niedersachsen
Seit der Gesetzesänderung 2020 wird die Maklerprovision bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.
In Niedersachsen beträgt die übliche Gesamtprovision:
7,14 % inkl. MwSt.
Das bedeutet:
Käufer zahlt: 3,57 %
Verkäufer zahlt: 3,57 %
Beispiel bei 400.000 €:
→ Käuferprovision: 14.280 €
Bei Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien können andere Regelungen gelten.
4. Finanzierungskosten
Zusätzlich können weitere Kosten entstehen:
- Grundschuldbestellung (ca. 0,5 % – 1 % der Darlehenssumme)
- Bankgebühren
- Bereitstellungszinsen
Fazit
Wer in Niedersachsen eine Immobilie kauft, sollte die Kaufnebenkosten von Anfang an realistisch einkalkulieren. Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie die Maklerprovision machen einen erheblichen Anteil der Gesamtinvestition aus.
Eine professionelle Beratung hilft, Überraschungen zu vermeiden und die Finanzierung optimal zu gestalten.
Eine professionelle Beratung hilft, Überraschungen zu vermeiden und die Finanzierung optimal zu gestalten.
